Das SommerKunstCamp von FestLand e.V. ist ein einwöchiges Ferienprojekt für Kinder und Jugendliche in Klein Leppin. Seit vielen Jahren verbindet das Camp Kunst, Gemeinschaft, Naturerleben und kulturelle Bildung zu einem besonderen Sommererlebnis. Die Teilnehmenden leben und arbeiten eine Woche lang gemeinsam auf dem FestSpielGelände, entwickeln eigene Ideen, gestalten Kunstwerke, Theaterstücke oder Performances und präsentieren ihre Ergebnisse am Ende der Woche öffentlich.
Im Mittelpunkt stehen Kreativität, Mitbestimmung und gemeinschaftliches Lernen. Das Camp bietet Raum für Selbstausdruck, neue Erfahrungen und persönliche Entwicklung. Begleitet von Künstler*innen, Pädagog*innen und jungen Mentor*innen entdecken die Teilnehmenden ihre eigenen Fähigkeiten, übernehmen Verantwortung und erleben, wie aus Ideen gemeinsame Projekte entstehen. Lagerfeuer, Nachtwanderung, gemeinsames Kochen und das Leben inmitten der Natur gehören ebenso dazu wie die kreative Arbeit.
Das SommerKunstCamp findet in diesem Jahr vom 3. bis zum 7. August 2026 statt.
SommerKunstCamp 2026 – „Heiß hier?!“
Was bedeutet die Klimakrise für uns ganz konkret – hier in der Prignitz? Unter dem Titel „Heiß hier?!“ beschäftigt sich das SommerKunstCamp 2026 mit den Veränderungen, die Kinder und Jugendliche bereits heute in ihrer Umgebung wahrnehmen: trockene Sommer, veränderte Landschaften, Artensterben oder die Frage, wie wir künftig leben und wirtschaften wollen.
Gemeinsam erkunden die Teilnehmenden die Natur rund um Klein Leppin, sprechen mit Menschen aus der Region, experimentieren, forschen und setzen ihre Eindrücke künstlerisch um. Kunst, Naturwissenschaften und Bildung für nachhaltige Entwicklung werden dabei miteinander verbunden. Aus Natur- und Recyclingmaterialien entstehen Skulpturen, Installationen, Geschichten, Theater- oder Performanceprojekte. Die Themen und Ergebnisse entwickeln die Kinder und Jugendlichen selbst – partizipativ, ergebnisoffen und mit viel Raum für eigene Fragen und Ideen.
Das Camp möchte Mut machen, Zusammenhänge verständlich machen und zeigen, dass jede und jeder etwas gestalten kann. Nicht Angst vor der Zukunft steht im Mittelpunkt, sondern Neugier, Kreativität, Gemeinschaft und die Frage: Wie wollen wir morgen leben?


